Vorwort

Eine Schule, die so alt ist wie ein Jahrhundert (ihren jetzigen Namen trägt sie allerdings erst seit gut fünfundzwanzig Jahren), kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Hat sie doch - bzw. die in ihr wirkenden Menschen - zwei Weltkriege erlebt und erlitten, die Hungerjahre des Ersten etwa oder die Bombennächte des Zweiten, aber auch Deutschland als Monarchie, parlamentarisch-demokratische Republik, Diktatur und wieder als parlamentarisch-demokratische Republik.

Auszüge aus der Schulchronik

1900  Private Rektoratschule für Jungen (1904 öffentlich) 
1914  Ausbau des Reform-Progymnasiums, parallel dazu Aufbau eines Reformrealgymnasiums  
1915  Neues Schulgebäude an der Mittelstraße bezogen 
1925  Umwandlung in ein Realgymnasium alten Stils 
1937  Aufteilung der Oberstufe in eine naturwissenschaftlich/
mathematische und eine sprachliche Abteilung 
1943  Übersiedlung eines Teils der Schüler und Lehrer in ein KLV-Lager (Kinderlandverschickung) nach Oberbayern 
1945  März: Letzter Unterrichtstag einer Restgruppe von zwölf Schülern November: Wiederaufnahme des Unterrichts in der Aloysiusschule 
1949  Erstes reguläres Abitur nach dem Kriege 
1950  Umzug ins wiedererstellte Gebäude an der Mittelstraße 
1971  Einführung der Koedukation 
1974  Umbenennung des "Neusprachlichen Gymnasiums" in "Ratsgymnasium" 
1980  Das Ratsgymnasium wird von 1402 Schülern besucht 
1984  Mit 148 Schülern wird der bisher stärkste Abitur-Jahrgang entlassen 
1999  Einweihung des Neubaus