Norderney '07
Obwohl die Klasse 9c ihre diesjährige Klassenfahrt auf Norderney verbrachte, steht die Insel noch. Dies können sich einige unserer Lehrer jetzt bestimmt eher nicht vorstellen, ist aber so. Nachdem man die Eltern am Bahnhof verabschiedet hatte, ging es auch schon los, Mit Herrn Ahrens und Frau Harijanto, unserer Klassenlehrerin, im Schlepptau bewältigten wir sowohl die Zug- als auch die Schifffahrt.
TAG1: Um die Stadt besser kennen zu lernen veranstaltete die Jugendherberge eine Stadtrallye, bei der wir verschiedene Fragen zur Geschichte von Norderney beantworteten mussten. Dabei gab es tatkräftige Unterstützung der Einheimischen, die den Fragebogen schon auswendig kannten. Da das ?erarbeiten? der Antworten natürlich sehr hungrig machte, entdeckten wir das traditionelle Essen der Insel, die Pommes, für uns. Dies freute nicht nur uns, sondern auch den Pommesbudenbesitzer, der das Geschäft seines Lebens witterte. Am Abend fielen wir dann (offiziell) todmüde in die Betten,
TAG2: Der zweite Tag begann mit der Verteilung der gelben Karten, welche der Vergabe der goldenen Himbeere gleichkommen. Diese Belohnung ging an all diejenigen, die sich nachts lieber nicht im eigenen, sondern im Zimmer seines Nachbarn aufhielten. Danach ging es weiter zum Fahrradverleih, wo wir nicht nur unsere Fahrräder, sondern auch die Aufgaben der Inselrallye bekamen. Nachdem wir diese erfolgreich abgeschlossen hatten, ließen wir den Besuch in der Pommesbude ausfallen, da es am Abend ein ?Essensfest? geben sollte. Dabei bildeten wir verschiedene Gruppen in denen wir dann alles selbst organisierten. Während die Lehrer frei hatten, bereiteten wir das Essen selbst zu, bestimmten die Tischdeko und gestalteten das Abendprogramm.
TAG3: Nach dem Frühstück, machten wir Bekanntschaft mit den supertrendigen Neoprenanzügen, welche uns für den Fall ins Wasser ausrüsteten. Denn von da an vertrieben wir uns die Zeit zwei Stunden lang mit Surfen uns Kajak fahren. Auch wenn wir in den Anzügen wie Mettwürstchen aussahen machte es viel Spaß. Zum Glück blieben alle Knochen heil, sodass wir uns eine Stunde später auch schon auf den Weg zur Wattwanderung machen konnten. Unser Wattführer namens Eduard war sehr nett, nur leider spann er auch unglaublich gern Seemannsgarn. Da gab es z.B. die bekannten ?Wattschweinchen?. Wie, ihr habt noch nie was von denen gehört? Wir auch nicht!
Alles in allem lernten wir so einiges über Muscheln, Wattwürmer, dumme Touristen, die die Gefahren des Wattes unterschätzten und über Gründe warum ihr eurem Wattführer nicht vertrauen solltet, wenn er euch zuruft: ?Geht schon mal vor, ich komme gleich nach !? gelernt. Nachdem wir uns dann gegenseitig aus dem Schlickwatt gezogen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zur Jugendherberge wo wir uns erst einmal unter die Dusche stellten um so langsam wieder von Wattschweinchen zu Schülern zu werden.
TAG4: Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg ins Wellenbad. Dort blieben wir einige Stunden und sogar Frau Harijanto und Herr Ahrens waren schwimmen. Alle überlebten, und so machten wir uns einige Stunden später auch schon auf den Weg zum Hafen, um von dort aus zu den Seehundsbänken zu fahren. Die Seehunde sah man leider nur aus großer Entfernung, aber wir können uns ja vorstellen wir niedlich sie gewesen sein müssen! Zurück in der Jugendherberge packten wir auch schon unsere Koffer und freuten uns auch schon ein bisschen auf zu Hause.
Am nächsten Tag ging es dann zurück nach Hause.
AK,NM
© Städt. Ratsgymnasium Gladbeck